StartZE!T   AmtsZE!T   VollZE!T   BestZE!T   NeuZE!T   RedeZE!T   TeilZE!T   AusZE!T   CampusZE!T   LaufZE!T 
 Postfach   Termine   Marktplatz   Impressum   Inhaltsübersicht 



BILDUNG, SOZIALES, KULTUR
Ankündigungen von Veranstaltungen bitte per Mail an die Redaktion. Bei Veranstaltungen mit ausführlichem Programm auf eigenen Internetseiten, kann gern auch der Link mit angegeben werden.

2019
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember



2019


März

Mittwoch, 6.3., 19.00 Uhr,
Trotz Allem,
Soziokulturelles Zentrum,
Wideystraße 44


Antifa und Männlichkeit ist das Thema eines Vortrags, bei dem es u. a. um die Entwicklung neuer Perspektiven und um konkrete Umsetzungsmöglichkeiten geht. Weitere Informationen hier.


Donnerstag, 7.3., 19 Uhr,
Märkisches Museum,
Husemannstraße 12.
Der Eintritt ist frei.


"Die Revolution 1919 in Witten" ist der Titel eines Vortrags, zu dem der Verein für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark, Witten e.V., einlädt. Darin behandelt Prof. Dr. Wilfried Reininghaus (Senden) den Zeitraum zwischen Oktober 1918 und Mai 1919 aus regionaler Perspektive. Im Ruhrgebiet verdichtete sich der Wechsel vom Kaiserreich zur Republik unter dramatischen Vorzeichen. Nachdem die Übernahme durch Arbeiter- und Soldatenräte am 7./8. November 1918 weitgehend konfliktfrei verlaufen war, standen seit dem Januar 1919 die Zeichen auf Sturm. Die Debatten um die Sozialisierung des Ruhrbergbaus im Januar/Februar 1919 und um die Einführung der Sechstagewoche im März/April 1919 mündeten in Generalstreiks und dem Eingreifen von Freikorps. Der Generalstreik vom März/April 1919 begann in Witten, als der Protest gegen die Berichterstattung der “Wittener Volkszeitung” am 25. März von der Polizei gewaltsam unterbunden wurde. Elf Tote waren zu beklagen. Der Streik aus Solidarität mit den Opfern eskalierte, am Ende streikten 300 000 Bergleute. Im Zuge der Radikalisierung der Arbeiterschaft veränderte sich in kurzer Zeit die politische Landschaft im Ruhrgebiet. Dies zeigte sich bei den drei Wahlgängen zwischen dem 19. Januar und dem 2. März 1919. Die SPD verlor dramatisch an Wählerstimmen. Der Vortrag fragt auch nach den Personen, die die Region in den Parlamenten nach den ersten freien, gleichen und geheimen Wahlen vertraten. Eine herausragende Politikerin aus Witten war Martha Dönhoff als eine der prominentesten Stimmen des Liberalismus in der Weimarer Republik, so der Verein Verein für Orts- und Heimatkunde in einer Pressemitteiliung.


Mittwoch, 13.3., 19.00 Uhr,
Trotz Allem,
Soziokulturelles Zentrum,
Wideystraße 44


Die Forschung zur Wittenerin Rosi Wolfstein steht im Mittelpunkt eines Werstattberichts über die KPD in der Weimarer Republik. Als überzeugte Feministin und Antimilitaristin war Wolfstein Aktivistin der sozialistischen Bewegung und Wegbereiterin für die Rechte der Frauen. Dazu sollen erste Forschungsergebnisse vorgestellt werden. Weitere Informationen hier.


Dienstag, 19.3., 17.15 Uhr,
Trotz Allem,
Rathausplatz


Selbstermächtigung, Emanzipation und Repression sind Stichworte einer Kundgebung zur Novemberrevplution 1918 mit einem Vortrag, der auf den Rathausplatz an den Treppen des Celestian-Gebäudes beginnt. Von dort geht es zum Ort des Geschehens in der Augustastraße. Beendet werden soll der Vortrag im Alten Fritz mit der Schilderung der Ereignisse im November 1918 in Witten. Weitere Informationen hier.


zum Seitenanfang ! zur Startseite