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BILDUNG, SOZIALES, KULTUR
Ankündigungen von Veranstaltungen bitte per Mail an die Redaktion. Bei Veranstaltungen mit ausführlichem Programm auf eigenen Internetseiten, kann gern auch der Link mit angegeben werden.

2019
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember



2019


Mai

Dienstag, 21.5.,
ab 18.30 Uhr
,
unikat club
Bahnhofstraße 63


"Zu groß? Zu klein? Zu schrill? Zu fein? Wie wäre es mit Tauschen statt neu Kaufen?", lautet das Motto der studentischen Initiative "oikos Witten/Herdecke" im Rahmen einer "Nachhaltigkeitswoche" vom 21. bis zum 24. Mai mit dem Ziel, auf die problematischen Verhältnisse in der Textilindustrie aufmerksam zu machen. Bereits zum siebten Mal bieten die Organisatoren die Möglichkeit, alte Kleidung gegen "neue" alte Kleidung einzutauschen. "Alle Interessierten können aussortierte Kleidungsstäcke zum Tauschen mitbringen und damit den Weg der 'Slow Fashion Bewegung' unterstützten", so Barbara Herr vom Organisatorenteam. Um 20 Uhr wird außerdem der Dokumentationsfilm "The True Cost - Der hohe Preis billiger Kleidung" zu sehen sein.

Mitgebracht werden dürfen maximal 15 gebrauchte Kleidungsstücke, die am Tag der Veranstaltung an der Abgabestation vor Ort abgegeben werden. Ein Mitnahme-Limit gibt es nicht. Ausgenommen von der Aktion sind Unterwäsche, Bademode, Strumpfhosen, Socken, Accessoires und Taschen.


Mittwoch, 22.5., 20.00 Uhr,
Universität Witten/Herdecke
Audimax
Alfred-Herrhausen-Straße 50


„Kassandra", von Christa Wolf tragen die Schauspielerin und Regisseurin Blanche Kommerell sowie Mitglieder des Theaterensembles der Universität Witten/Herdecke in einer gemeinsamen Lesung vor.

Es ist die Stunde zwischen Leben und Tod. Kassandra, Tochter des Trojanerkönigs Priamos, die Seherin auf die niemand gehört hat, ist vom Griechenkönig Agamemnon als Kriegsbeute nach Mykene verschleppt worden. Ihren Tod vor Augen, gehen ihre Gedanken zurück in die Heimat, in das nun zerstörte Troja, zu den toten Eltern und Geschwistern, zu den Freuden und Schmerzen des eigenen Lebens. Hier, im letzten Moment, ist auch die letzte Möglichkeit, zu fragen und zu verstehen, wie alles kommen konnte, wie der Krieg aus einer kranken Gesellschaft entstand, welche Verantwortung der Einzelne dafür hatte, welche sie selbst. „Christa Wolfs Kassandra ist eine nachdenkliche und auch dramatische Erzählung, die sich der von Homer überlieferten Geschichte bedient, aber die Gegenwart meint, immer noch eine Zeit der Gewalt und der Kriege, gefährdet von Gleichgültigkeit und Gewissenstrübung“, beschreibt Blanche Kommerell das Stück, das ihr sehr ans Herz gewachsen sei.

"Kassandra" entstand von März 1980 bis März 1982 und wurde 1983 im Aufbau Verlag, Berlin und Weimar (DDR) und im Hermann Luchterhand Verlag, Darmstadt und Neuwied (BRD) veröffentlicht. Der Eintritt ist frei.


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